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Mein Name ist Carlos und ich bin eines der vielen tausend Katzenkinder, die jedes Jahr hier in Deutschland geboren werden. Geboren von so genannten „freilebenden Katzen“, die teilweise unkastriert ausgesetzt wurden, sich weiter vermehrten. Geboren von Hauskatzen, die aus Geiz, Unverantwortung, Unwissenheit und falschem Stolz nicht kastriert werden. Keine Katze muss mindestens einmal trächtig werden. Katzen, die dauerrollig werden, sterben an Gebärmutterentzündungen. Kater werden aggressiv, unsauber und terrorisieren ihre Umgebung.
Viele von uns werden ertränkt, erschlagen, vergiftet und gequält. Viele verhungern, weil ihre Mütter selber nicht genug Futter finden, erschossen, vergiftet oder überfahren werden.
Viele sterben, weil unsere Mütter von unkastrierten Katern beim Deckakt mit Leukose oder Katzenaids infiziert werden. So kommen wir bereits krank auf die Welt und sterben jämmerlich.
Viele von uns erfrieren, bekommen Katzenschnupfen und ersticken qualvoll am Schleim, die Augen vereitern, wir werden blind und taub.
Später werden wir angeschossen und zu Ausbildungszwecken den Jagdhunden zur Verfügung gestellt, lebend an Bäume gebunden um Hunde scharf zu machen, an Kirchtürme gefesselt um Raben abzuhalten.
Wir werden eingefangen, in Labore verkauft, uns wird bei lebendigem Leib das Fell abgezogen, aus dem dann Plüschtiere, Schmuck, Schuhe, Decken und Fellbesätze hergestellt werden. Hinterfragen Sie die Bezeichnung „Gaewolf“ einmal.
Wir werden als Opfertiere auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Man schneidet uns die Ohren und die Pfoten ab, ergötzt sich an unseren Qualen.
Man fand mich und meine Schwester Luna frierend und halbverhungert. Wir waren wenige Tage alt. Luna hat es nicht geschafft, aber als sie den Regenbogen betrat, war sie nicht alleine. In der Hand unserer Pflegemama durfte sie friedlich und geborgen den Mond berühren. Sie spürte Liebe, Fürsorge und die Tränen. Tränen über das Leid eines so sinnlosen Todes, weil Menschen ihrer Verantwortung uns gegenüber nicht gerecht werden.
Ich wachse in einer Familie auf, in dem das Wort „Helfen“ gelebt wird, egal ob für Mensch oder Tier. Zwischen Katzen, Hunden und vielen neuen Menschen werde ich hoffentlich ein großer Kater werden, der eine Familie findet, die mich verantwortungsvoll aufnehmen wird.
Die mein Leben so begleitet, wie ich ihres. Voller Vertrauen und Sicherheit.
Bitte helfen Sie!
Lassen Sie Ihre Tiere kastrieren!!!
Danke!!!!!!!!!!
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