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Liebe Tierheim-Mitarbeiter,
gerade war ich auf Ihrer Homepage zum "Samtpfoten-Schauen" - und da ist mir eingefallen, dass ich Ihnen ja noch einen Bericht über unsere beiden Samtpfoten, Clio und Ralfi, schuldig bin.
Die Beiden haben sich hier sehr gut eingelebt und nachdem die Grenzen gegenseitig abgesteckt wurden, verstehen sie sich jetzt gut. Und wenn's darauf ankommt, halten die Beiden zusammen. So wie gestern, als der Nachbarskater vor der Terrassentür hockte und insbesondere Klein-Clio ihrem Unmut darüber lautstark Luft machte. Mit voller Wucht schmiss Clio sich immer wieder gegen das Fenster - bis der ungebetene Gast sich ängstlich verzog.
Clio ist (eigentlich) die Sanftere und (vermeintlich) Ruhigere von den Beiden, die sehr gerne schnattert und alles mit einem Grunzen oder Miauen kommentiert. Mittlerweile lässt sie sich sogar gerne streicheln, was am Anfang nicht unbedingt der Fall war. Während ich diesen Text schreibe, liegt Madame bei mir auf dem Schreibtisch. Denn sobald die Schreibtischlampe eingeschaltet ist, legt sie sich darunter und genießt die Wärme der Lampe. So schaut sie ganz harmlos aus, hat aber von uns den Spitznamen "die Diva" nicht umsonst bekommen - denn das ist sie wirklich. Wenn ihr etwas nicht passt, sieht sie sich gezwungen, dies auch lautstark kundzutun.
Ralfi ist der Grobmotorische, der oft seine Kräfte nicht richtig einschätzen kann - zum Leidwesen unserer Hände und Füße, die dann unter Krallen oder Zähnen zu leiden haben :-( Und er hat wirklich nur Blödsinn im Kopf: den Weihnachtsbaum umwerfen, Blumen und Töpfe anknabbern, Spaghetti (!!!) aus dem Kochtopf klauen und essen, Seife aus dem Badezimmer wegschleppen. Auf das dann folgende Schimpfen reagiert er aber hochsensibel: Verkriecht sich und "weint" solange, bis wir ihn rufen. Dann kommt er wieder hervor und sucht sofort unsere Nähe.
Anbei noch entsprechende Fotos der Beiden, die Sie - wenn Sie mögen - mit dem Text auf der Homepage veröffentlichen können.
Ganz liebe Grüße Svenja H.




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