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Hallo Mein Name ist Saskia, ich habe 2007 Farina(heute Yami) von euch abgeholt. Und das ist die Geschichte:
Farina(heute Yami) kam im Jahr 2007 mit 4 Wochen zu euch, total abgemagert und krank. Ihr habt sie wieder aufgeppelt, sodass sie vermittelt werden konnte. Und dann passierte es. Ich kam ins Tierheim, um mir die Tiere anzuschauen, sie waren alle furchtbar süß und ich konnte mich kaum von ihnen losreißen. Eigentlich wollte ich erstmal nur gucken, aber dann sah ich Farina, sie saß zusammengekauert in einer Ecke und wollte am liebsten gar nichts von alledem wissen, was um sie herum passiert. Doch gerade ihr süßes Gesicht und mein Ehrgeiz, ihr helfen und ein neues Leben schenken zu wollen, hat mein Herz kräftig schlagen lassen. Sie musste es sein, es war Liebe auf den ersten Blick!!!! Von dem "nur mal schauen" wurde dann "wir nehmen sie mit". Ein paar Tage später, nachdem wir alle Sachen für sie gekauft hatten, konnten wir sie dann abholen. Es war so aufregend, für beide Seiten! Zuhause angekommen stellten wir den Tragekorb ab und machten die Klappe auf. Ihr meintet, es könnte etwas dauern, bis die kleine schüchterne Maus aus ihrem Korb kommt. Doch Yami kam nach 2 Minuten aus dem Korb und erkundete neugierig mein Zimmer. Alles hat sie beschnuppert. In den Rest des Hauses kam sie auch sehr schnell. Sie hat sich gemerkt, wo das Futter steht und wo ihr Klo ist. Das mit dem Klo hat anfangs noch nicht so gut geklappt, aber mit viel Geduld hat auch das geklappt. Als sie dann einen Tag bei uns war, kam sie auch gleich an und wollte schmusen und gekrault werden. Das Spielzeug hat sie auch gleich gefunden und ist der Spielzeugmaus hinterhergerannt. Von der schüchternen kleinen Maus war keine Spur mehr, sie hatte kaum Angst und war offen allen Sachen gegenüber. Was sehr lustig ist, Yami apportiert Bälle. Wir schmeißen den Ball, sie rennt hinterher und bringt ihn uns wieder. :-) Yami sitzt und schläft auch gerne in Schuhkartons. Das findet sie einfach zu toll! Auch aus Blumentöpfen oder der Badewanne zu trinken ist leckerer als aus ihrem Napf. Pfote eintauchen und ablecken, hmm lecker. Yami liebt Baden und gebürstet werden. Sie macht sich immer richtig lang, damit wir auch überall hinkommen. Manchmal benimmt sie sich aber nicht wie eine Katze, sondern eher wie ein Hund. Wenn’s um Leckerlis geht, macht sie schon mal gerne Sitz und gibt Pfötchen auf Kommando. Das muss man gesehen haben, sonst glaubt man es wahrscheinlich nicht. Auch sprechen tut sie mit uns. Wenn wir sie ansprechen, bekommen wir jedesmal eine Antwort zurück. Echt süß!! Leider wurde sie dieses Jahr im April angefahren und wir dachten wir würden sie verlieren. Sie hatte mehrere Beckenbrüche und eine Lungenquetschung. Außerdem ist ihr Kiefer verschoben und ihr fehlt ein Stück des Eckzahns. Doch sie musste nicht operiert werden. Die Tierärztin hat sich so toll um sie gekümmert und wir konnten sie einen Tag später schon wieder mit nach Hause nehmen. Doch nichts war mehr so wie vor dem Unfall. Die erste Zeit durfte und konnte sie nicht laufen. Wir mussten sie im Badezimmer einsperren, damit sie nicht versucht, in der Gegend rumzulaufen, sonst wäre sie wahrscheinlich die Treppe runtergefallen. Sie war nicht ansprechbar und zeigte keine Reaktion auf uns. Sie lag einfach nur da und atmete schwer. Ich hatte zu dem Zeitpunkt gerade Ferien und konnte mich deshalb intensiv um sie kümmern. Ich bin ihr nicht von der Seite gewichen. Mehrere Wochen vergingen, und nach und nach ging’s ihr besser. Nur essen und trinken wollte sie nicht. Nachts hat sie bei mir im Bett auf einer Unterlage geschlafen. Von dort ist sie auch nicht aufgestanden. Sie hat sich immer bemerkbar gemacht wenn sie auf Klo musste. Ich habe immer einen leichten Schlaf gehabt und habe so dann auch mitbekommen wenn sie miaut hat und konnte sie dann zum Klo tragen. Das hat sehr gut geklappt. Doch essen wollte sie immer noch nicht. Wasser und die Medizin haben wir ihr über eine Spritze in den Mund gespritzt. Sie hat sich sehr dagegen gewehrt, weil ihr das Schlucken sehr weh tat. Doch es musste ja sein! Wir haben ihr immer versucht, ein Leckerli in den Mund zu schieben, doch die hat sie immer wieder ausgespuckt. Auch ihr Lieblingsfutter rührte sie nicht an. Irgendwann fing sie dann wieder an zu essen, zwar immer nur ein paar Happen, aber wenigstens etwas. Es ging voran! Zwar langsam, aber wenigstens lebt sie und kann bei uns sein. Als sie nach 2 - 3 Monaten wieder laufen konnte, haben wir sie mit nach unten genommen und es ging ihr erstaunlich besser, sie konnte wieder Treppen laufen. Die Tierärztin konnte es uns nicht so recht glauben, dass sie mit gebrochenem Becken schon wieder Treppen läuft. Es war ja auch kaum zu glauben!!! Wir wussten nicht, wie der Unfall passiert ist oder was der Auslöser dafür war, dass sie auf die Straße gelaufen ist, aber nachdem es ihr besser ging , haute sie plötzlich immer sehr ängstlich vor uns ab und verkroch sich immer unter mein Bett. Daraus haben wir und die Tierärztin geschlossen, dass wohl vor dem Unfall jemand Yami erschreckt haben muss und sie wohl dadurch auf die Straße gelaufen ist. Einerseits weiß sie, dass wir ihre Familie sind, aber andererseits sind wir ja auch Menschen und deshalb hatte sie wohl Angst vor uns. Dann haben wir von der Tierärztin Globuli gegen Angst für sie bekommen und seitdem geht es steil bergauf. Sie haut kaum noch ab, sie kommt wieder zu uns und will gestreichelt werden. Sie will ständig bei uns sein. Sie ist wieder wie früher!!!! Das war eine sehr schwere Zeit, aber wir und Yami haben sie gemeistert. Zwar hat es sehr lange gedauert, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt um die Kleine Maus zu kämpfen. Sie ist der Sonnenschein der Familie und wir geben sie nie mehr her!!!.
Das war die Geschichte von Yami mit einem schönen Happy End!! Als Anlage sind ein paar Bilder von meiner Süßen Maus.
MfG Saskia & Yami












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